02.11.2021
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Anziehende Gegensätze

Athen gelingt nicht nur der Spagat zwischen Tradition und Moderne. Zugleich lässt sich die Hauptstadt auf verschiedensten Wegen erkunden.

Zu Lande

Rund vier Millionen Menschen leben im Ballungszentrum Athens. Die Stadt lässt sich in sieben Bezirke und 91 Gitonis, wie sich die Nachbarschaften oder Stadtviertel auch bezeichnen lassen, unterteilen. Seit der Jungsteinzeit ist Athen besiedelt und zählt somit zu den ältesten Städten Europas. Da wundert es kaum, dass die griechische Metropole vor historischen Sehenswürdigkeiten nur so strotzt. Allen voran natürlich die bekannte Akropolis. Stoisch steht die ehemalige Stadtfestung auf einem 156 Meter hohen Felsen. Das Weltkulturerbe der UNESCO ist das Wahrzeichen schlechthin und dominiert das Stadtbild seit nun mehr als 2500 Jahren. Umgeben ist die Akropolis von vielen Ausgrabungsorten, die mindestens genauso beeindruckend sind. Der Eintritt zur Akropolis kostet 20 Euro und die Anlage ist von November bis März von 8 bis 17 Uhr geöffnet.

Neben ihrem historischen Wert gilt Athen als Begründungsort der Demokratie. Das Parlament am Syntagma-Platz wird Tag und Nacht von Guards bewacht. Die Evzonen, wie sie genannt werden, lassen sich vor dem Griechischen Parlament bestaunen, dazu findet stündlich die sehenswerte Wachablösung statt – inklusive Kür.

Zu den vielen historischen Sehenswürdigkeiten gesellen sich auch einige kulinarische. Im Herzen der Stadt gelegen, auf der Straße Athinas, liegt die Markthalle Varvakios. Dort finden sich allerlei Schätze, die man sich auf seiner genüsslichen Reise erträumen kann: Gewürze, verschiedene Gemüse- und Obstsorten, einen Fisch- und Fleischmarkt sowie verschiedene Feinkostläden. Der Markt gilt als perfekter Ort, um sich durch Spezialitäten wie Dolmadakia, Tiropita, Griechischer Salat (Choriatiki), Gyros, Souvlaki, Saganaki und vieles mehr durchzuprobieren – abgerundet vom klassischen Ouzo.

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Ein weiterer bekannter Treff- und Knotenpunkt ist der Monastiraki-Platz, der sich unterhalb der Akropolis und des Stadtviertels Anafiótika. Er ist ein beliebter Ausgangspunkt zum Erklimmen des Akropolis-Hügels, Knotenpunkt der Athener Metro und beliebter Treffpunkt unter Einheimischen und Touristen. Außerdem gehen von hier die kleinen Flohmarktstraßen ab. Ebenfalls finden die großen Einkaufsstraßen Ermou und Adrianou ihren Weg hierher.

In der Luft

Zum Stadtbild von Athen gehören auch der Lykavittos, auch Lycabettus-Hügel genannt, der Philopappos-Hügel, auch Musenhügel genannt, und der Aeropagus-Hügel. Alle drei markanten Hügel bieten eine imposante Aussicht auf Athen, mit seinen 277 Metern gilt der Lykavittos als höchster sogenannter Hausberg von Athen.

Nicht zuletzt weiß die Stadt durch zahlreiche Bars und Restaurants mit Dachterrassen und einem tollen Blick auf die Metropole zu punkten. Ein Gläschen Griechischer Wein zum Sonnenuntergang hinter der Akropolis ist auch in modernen Zeiten Tradition. Ein Mix wie gemacht für Athen.

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