Die Junior Adler-Reporter:innen Lana und Nelson stellen ihre Fragen an den adidas-Pressesprecher Oliver Brüggen. Dieser gibt ihnen exklusive Einblicke in seinen Arbeitsalltag.
Junior Adler-Reprter:innen: Was macht Ihnen am meisten Spaß an Ihrer Arbeit?
Pressesprecher Oliver Brüggen: Es gibt sehr viele Dinge, die mir hier Freude bereiten. Am meisten Spaß macht mir die Zusammenarbeit mit den vielen jungen Menschen bei adidas. Das Durchschnittsalter liegt bei etwas über 30 Jahren und unsere Mitarbeitenden kommen aus mehr als 120 Nationen. Dieses internationale und offene Arbeitsklima begeistert mich am meisten.
Wollten Sie schon immer bei adidas arbeiten?
Ja, tatsächlich. Die Marke „adidas” steht für Sport, und dieser hat mich schon immer interessiert. Auf unserem Campus gibt es unzählige Sportmöglichkeiten, die wir als Mitarbeitende nutzen können. Vom Fußballstadion über Tennis- und Padelplätze bis hin zum Schwimmbad, Kletterturm oder Fitnessstudio ist alles dabei.
Würden Sie sagen, der Schwerpunkt von adidas liegt eher auf Sport oder Lifestyle?
Wenn ihr euch hier auf dem Campus, der „World of Sports“, umschaut, merkt ihr schnell, dass der Sport der Kern unserer Marke ist, denn damit sind wir als Unternehmen groß geworden. Der Sport soll auch zukünftig das Fundament von adidas bilden. Gleichzeitig sind wir eng mit dem sportlichen Lifestyle verbunden, insbesondere durch unsere Marke „Originals“, die diesen Bereich maßgeblich prägt.
Was war bisher das lustigste oder peinlichste Erlebnis in Ihrem Job?
Da gibt es einige Geschichten, aber eine ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Vor vielen Jahren durfte ich eine Pressekonferenz in Südafrika leiten. Ich hatte ein weißes adidas-Hemd an und habe mir auf dem Weg dorthin im Auto Kaffee übergeschüttet. Leider konnte ich mich nicht mehr umziehen, sodass ich das Ganze mit einem Sakko kaschieren musste. Das war mir sehr unangenehm.
Wer ist die berühmteste Persönlichkeit, die jemals mit adidas zusammengearbeitet hat?
Da gibt sehr viele bekannte Namen, wie zum Beispiel David Beckham, Lionel Messi oder Franz Beckenbauer, der früher eng mit unserem Firmengründer Adi Dassler zusammengearbeitet hat. Aber ehrlich gesagt, sind es nicht nur die Stars, welche unsere Arbeit besonders machen. Oftmals ist die Arbeit mit weniger bekannten Menschen genauso bereichernd und wertvoll. Sei es mit den Kolleginnen und Kollegen hier auf dem Campus oder zum Beispiel im Rahmen der „Special Olympics“. Das sind tatsächlich Olympische Spiele für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Dort habe ich viele tolle Sportlerinnen und Sportler kennenlernen dürfen.
Haben Sie selbst Autogramme von berühmten Fußballern oder Sportlern?
Früher habe ich viele Autogramme gesammelt, die heute leider irgendwo im Keller liegen. Besonders stolz bin ich auf ein Autogramm von Fritz Walter, dem Kapitän der Deutschen Weltmeistermannschaft von 1954.
Wie viele Mitarbeiter hat adidas und gibt es auch Ausbildungsberufe, die angeboten werden?
Wir sind ein sehr großes Unternehmen. Weltweit arbeiten über 60.000 Menschen bei adidas. In Herzogenaurach sind es allein schon um die 5.500 Mitarbeitenden. Außerdem bieten wir eine Vielzahl unterschiedlicher Ausbildungsberufe an, sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich. Dazu gehören unter anderem spezialisierte Berufe wie Schuhfertiger oder Orthopädieschuhtechniker.
Gibt es kurioses Wissen über adidas, dass sie uns verraten können?
Ja, zum Beispiel die Entstehung unseres Namens: „adidas“ setzt sich aus den ersten beiden Silben von Adi Dassler zusammen. Außerdem ist es spannend zu wissen, dass er seine ersten Schuhe in der Waschküche seiner Eltern herstellte, obwohl er ursprünglich gelernter Bäcker und nicht Schuhmacher war.
Wie finden Sie die Zusammenarbeit mit Eintracht Frankfurt?
Ich könnte die Frage zurückstellen. Wie findet Eintracht Frankfurt die Zusammenarbeit mit adidas? Für adidas kann ich sagen: Es ist eine super Zusammenarbeit mit großartigen Menschen und wir haben noch viele gemeinsame Ziele für die Zukunft.
Noch eine letzte Frage: Wie aufgeregt sind Sie vor Interviews wie diesem?
Ich glaube, ich war heute nervöser als ihr beide. Ein bisschen Nervosität gehört immer dazu. Aber das wird mit der Zeit besser, wenn man mehr Erfahrungen sammelt. Und übrigens: Ihr habt das wirklich klasse gemacht!



