21.04.2022
Junior Adler

Erik Durm im Fragenhagel

Im Eintracht Frankfurt Museum traf Abwehrspieler Erik Durm die Junior Adler für eine Kinder-Pressekonferenz und stand dabei den vielen neugieren Fragen fleißig Rede und Antwort.

Die Kids der Junior Adler hatten gleich mehrfach Grund zur Freude. Zum einen kamen sie nach mehreren virtuellen Treffen endlich wieder in Person für eine Kinder-Pressekonferenz und eine Stadiontour im Deutsche Bank Park zusammen, zum anderen durften sie dabei einen der Profis von Eintracht Frankfurt hautnah kennenlernen und ausquetschen.

Den Termin hatte Erik Durm vorab wohl nicht in seinem Terminkalender vermerkt, denn die Junior Adler-Pressekonferenz war für den Abwehrspieler der Eintracht ein durchaus spontanes Ereignis. Ursprünglich sollte sein Mannschaftskollege Christopher Lenz mit den Fragen der jungen Eintracht-Fans gelöchert werden, dieser konnte aber kurzfristig nicht dabei sein. So fackelte Durm nicht lange und sprang für seinen Teamkollegen ein. Diese hatten ihre Fragen bereits vor sich liegen und waren bereit, dem Abwehrspieler ordentlich auf den Zahn zu fühlen.

Fragen nach dem Werdegang

Natürlich war es für die jungen Fans ein Leichtes, Erik Durm von Christopher Lenz zu unterscheiden. Auf die Frage, wer alles den Spieler kenne, der vor ihnen auf einem Sessel platznahm, schnellten alle Arme schnell nach oben. Danach ging das Mikrofon reihum und die Kids schossen direkt drauf los. Da viele der Kinder selbst Fußball spielen und vielleicht sogar von einer Profikarriere träumen, fielen viele Fragen zum fußballerischen Werdegang des 29-jährigen Adlerträgers. Bereits die erste Nachfrage ging ins Detail. „Warst du auf einem Nachwuchsleistungszentrum?“ Durm bestätigte und ergänzte, dass er in der Jugendabteilung des 1. FSV Mainz 05 ausgebildet wurde, nachdem er in seinem Heimatverein SG Rieschweiler mit dem Fußballspielen begann und auch einen Stopp beim 1. FC Saarbrücken einlegte. Ebenso waren die Junior Adler darüber im Bilde, dass sie einen waschechten Weltmeister vor sich sitzen haben, der außerdem mit Borussia Dortmund 2017 den DFB-Pokal gewann – und das ausgerechnet gegen Eintracht Frankfurt.

Durm, der 2019 zur Eintracht kam, schien sichtlich erprobt im Umgang mit Kindern. Er betonte mehrmals, dass er als Vater von zwei Kindern ständig auf Trab gehalten wird. Wenn er nicht gerade im Training ist, trifft man ihn gemeinsam mit seiner Frau und den Kindern zuhause oder im städtischen Park an. So war auch die Antwort auf die Frage nach seinen Hobbies eindeutig: „Am liebsten verbringe ich Zeit mit meiner Familie. Ich bespaße meine Kinder und muss sie oft bei Laune halten. Ich genieße diese Zeit sehr, auch wenn sie begrenzt ist. Aber der Fußball ist nicht nur mein Beruf, sondern auch mein liebstes Hobby.“

Wir haben einen spürbar starken Teamgeist und eine Menge Potenzial.

Erik Durm

Der Abwehrspieler staunte nicht schlecht, wie sehr die Junior Adler über die Geschehnisse rund um ihre Lieblingsmannschaft informiert waren. Gleich zu Beginn wurde das vergangene Europa League Spiel gegen den FC Barcelona thematisiert. Vor allem interessierte es die Kids, wie Durm das Spiel und die Stimmung im Camp Nou erlebt und welche Emotionen er danach empfunden hat. „Es war ein tolles und überwältigendes Gefühl. Ich bin froh, dass ich dabei sein konnte, um die Mannschaft anfeuern zu können. Jeder Spieler träumt davon, irgendwann im Camp Nou zu spielen. Das gesamte Team wird sich noch lange daran erinnern, vor allem wegen der atemberaubenden Stimmung und den vielen Fans im Stadion.“ Darüber hinaus schien es die Kids brennend zu interessieren, was in der Kabine und hinter den Kulissen des Deutsche Bank Parks so passiert. Durm gab Auskunft über Spieltagsrituale und Emotionen vor Spielbeginn: „Jeder Spieler hat kurz vor Anpfiff seine eigenen Rituale und Routinen. Meistens hören wir in der Kabine laut Musik, um uns auf das anstehende Spiel zu fokussieren. Manche dehnen sich oder sind nochmal beim Physio. Aber eins ist bei allen gleich: Wir sind voller Anspannung. Seitdem ich Fußball spiele, bin ich vor dem Anpfiff nervös und habe Bauchkribbeln. Das gehört für mich dazu und das wird sich auch nie ändern.“ Der Adlerträger plauderte sogar etwas aus dem Nähkästchen und verriet den Kids, dass sein Teamkollege Gonçalo Paciência nach den Spielen oftmals den Job des Kabinen-DJ übernimmt und dann mit spanischer oder portugiesischer Musik für ordentlich Stimmung sorgt.

Trotz ihres jungen Alters hatten die Junior Adler auch einige ernsthafte und tiefgründige Fragen im Gepäck. Was er bei der Eintracht noch erreichen möchte, war für Durm einfach zu beantworten: Der Sieg der UEFA Europa League. Aber auch fußballerisch möchte er wieder Kraft schöpfen und sich im Team behaupten. „Ich bin sehr zufrieden bei der Eintracht und froh, dass ich hier spielen darf. Es lief für mich nicht immer rund, aber das wird sich hoffentlich ändern. Ich fühle mich wohl im Team, wir haben einen spürbar starken Teamgeist und eine Menge Potenzial. Es macht einfach Spaß, hier zu spielen und hoffentlich können wir noch einige Erfolge feiern.“ Nach etlichen Fragen und interessanten Einblicken endete die Kinder-Pressekonferenz mit Blitzlichtgewitter, Autogrammkarten und strahlenden Junior-Adler-Augen.

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