Hierfür werden entsprechend Senioreneinrichtungen – von Alten- und Seniorenwohnheimen sowie Pflegeeinrichtungen über Tagespflegeeinrichtungen und Häuser des betreuten Wohnens hin zu Seniorenzentren – gesucht. Geplant ist, dass Mitarbeitende des Eintracht Frankfurt Museums einmal im Monat eine Einrichtung besuchen und mit den Bewohnenden über ihren Verein ins Gespräch kommen.
Als Erinnerungsimpuls bringt das Team des Eintracht-Museums Bilder und einen Museumskoffer mit historischen Exponaten mit. Mit dabei sind auch Virtual-Reality-Brillen, die die Bewohnerinnen und Bewohner in das aktuelle Spieltagsgeschehen eintauchen lassen oder sie auf eine Reise durch die Historie der Eintracht-Spielstätten mitnehmen. Ziel ist es, Erinnerungen zu wecken, Austausch zu fördern und gemeinsam Eintracht-Momente lebendig werden zu lassen.
Die Geschichtswerkstatt „Meine Eintracht-Geschichte“ soll Zeitzeuginnen und Zeitzeugen anregen, über ihre persönlichen Erlebnisse mit der SGE zu berichten. Diese Erinnerungen werden Teil der Sammlung des Eintracht-Museums und erweitern die historische Dokumentation des Vereins um individuelle Perspektiven.
Als erste Einrichtung wurde das Hufeland-Haus in Frankfurt-Seckbach besucht. Dort gibt es seit über 20 Jahren einen Eintracht-Fanclub, in dem Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Angehörige aktiv sind. Gemeinsam werden die Spiele der Eintracht in der hauseigenen Bembelstubb verfolgt. Wer noch fit und rüstig ist, fährt zudem regelmäßig zu Heimspielen in den Frankfurter Stadtwald.
Einen passenderen Ort für den Start hätte es kaum geben können.
Philipp Reschke, Vorstandsmitglied Eintracht Frankfurt Fußball AG
Philipp Reschke, Vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG, zeigt sich begeistert vom Auftakt: „Wir freuen uns sehr, dass wir zum Auftakt von Geschichten und Gebabbel im Hufeland-Haus und bei dem dort ansässigen EFC zu Gast sein durften. Einen passenderen Ort für den Start hätte es kaum geben können. Die Begeisterung für unseren Klub, die vielen Gespräche und der rege Austausch in den wenigen Stunden haben gezeigt, dass wir mit diesem neuen Format etwas Besonderes ins Leben gerufen haben. Umso mehr freuen wir uns schon jetzt auf viele weitere Besuche in Frankfurter Einrichtungen sowie auf die Geschichten und das Gebabbel unserer langjährigen Anhänger.“
Teilnehmende Häuser erhalten auf Wunsch monatlich ein kostenfreies Eintracht-News-Paket mit den neuesten Klubpublikationen und Büchern zur Sportgeschichte für die Hausbibliothek. Zudem ist ein Besuch im Eintracht-Museum für die Seniorinnen und Senioren geplant. Die Teilnehmenden erfahren dort nicht nur alles über die Geschichte ihres Lieblingsvereins, sondern können bei einer Stadiontour unter anderem auch einen Blick in die Mannschaftskabine werfen. Kaffee und Kuchen gibt es auch!
Interessierte Einrichtungen können sich ab sofort und formlos unter museum@eintrachtfrankfurt.de per E-Mail bewerben.

