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03.08.2025
Erleben

„Highlight der vergangenen Jahrzehnte“

Die Eintracht und Muhammad Ali an einem Ort: Für Hartmut Scherzer in Louisville ein „Geschenk Gottes“. Die ganze Geschichte im Podcast „Eintracht vom Main“.

Für Hartmut Scherzer, seit über sechs Jahrzehnten leidenschaftlicher Sportjournalist, war Teil eins der ADIDAS U.S. TOUR in Louisville, Kentucky, besonders. „Diese Reise ist für mich das Highlight der vergangenen Jahrzehnte. Meine journalistische Laufbahn begann einst mit zwei Ikonen: die Eintracht mit der Deutschen Meisterschaft 1959 als erster großer Höhepunkt sowie ab 1963 Cassius Clay“, erzählt der 87-Jährige im Klub-Podcast „Eintracht vom Main“ im Gespräch mit Jan Martin Strasheim.

1963: Erstes Treffen mit Cassius Clay

Seit über 60 Jahren berichtet Scherzer über die Eintracht, vor 62 Jahren lernte der einstige Amateurboxer Muhammad Ali kennen – damals noch Cassius Clay. Bei 16 Kämpfen Alis, davon 14 Titelkämpfe – der Einzige, der den Titel des unumstrittenen Weltmeisters dreimal in seiner Karriere gewinnen konnte – war Scherzer vor Ort dabei. Darunter auch der „Rumble in the Jungle“ 1974 gegen George Foreman in Kinshasa. Letztmals sahen sich die beiden 2015 in New York City, im Juni 2016 verstarb der größte Boxer aller Zeiten. Unter welchen Umständen Scherzer Ali, damals noch Clay, kennenlernte und wie vor der Kabinentür im Londoner Wembley Stadion ein Brief zum „Sesam, öffne dich“ wurde – davon erzählt Scherzer im Podcast.

In Louisville kamen für Scherzer nun beide Welten an einem Ort zusammen: Die Adlerträger in ihrem Sommertrainingslager in Vorbereitung auf die Saison 2025/26 und Muhammad Ali, gebürtig aus Louisville. „Dass ich das in meinem hohen Alter noch erleben darf, ist für mich ein Geschenk Gottes“, freut sich Scherzer, der zum ersten Mal die Stadt am Ohio River besucht.

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„So nah dran an der Mannschaft – ich wohne im gleichen Hotel – war ich eigentlich noch nie. Man begegnet sich und hält einen kurzen Plausch“, berichtet Scherzer, der vor allem mit Rasmus Kristensen eine ganz besondere Begegnung hatte. Gemeinsam mit dem dänischen Nationalspieler besuchte er das Muhammad Ali Center, ein großes Museum zu Ehren von „The Greatest“. Kristensen und Scherzer schauten sich „Rumble in the Jungle“ an und stiegen in den Boxring. „Auf einmal legt Rasmus den ‚Ali Shuffle‘ hin, das fand ich sensationell“, so Scherzer und lacht. Der Ali Shuffle war eine spezielle Schrittabfolge, sprich Fußarbeit der Box-Legende im Ring. „Ich konnte im Museum zu nahezu jedem Foto und jedem Kampf etwas erzählen, ich war ja dabei“, so der Sportjournalist.

Ein Treffen mit dem Direktor des Muhammad Ali Centers, Austausch von Erinnerungsstücken, die Aufzeichnung eines mehrstündigen Vodcasts für das Museumsteam aus Louisville, ein Gang an Alis Grab und vieles mehr – darüber erzählt Scherzer, der in seiner journalistischen Laufbahn unter anderem von 21 Olympischen Spielen, 16 Fußball-Weltmeisterschaften und 33 Tour-de-France-Austragungen berichtet hat. 

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