Im August wartete ein buntes Programm auf die Adler Classics. Bei Besuchen im Hessenpark, in der Alten Fasanerie und Co. konnten die Teilnehmenden einiges lernen und erhielten spannende Einblicke. Auch die beliebte Fahrt mit dem Drachenboot und eine Wanderung mit Alpakas sorgten für schöne Erinnerungen.
Die Veranstaltungen im Überblick
Zum Start des Halbjahresprogramms ging es für die Adler Classics am 13. August gemeinsam mit Björn Wissenbach durch Bornheim. Die Führung startete in Bornheim Mitte und zog sich über die Karl-Albert-Straße bis zum Bornheimer Hang. Der erfahrene Architekt gab dabei fundierte Einblicke in die Bauweise der Wohnhäuser und zeigte die architektonischen Unterschiede der einzelnen Jahrzehnte anschaulich auf. Im Rahmen der Führung standen wichtige, in Frankfurt wirkende Architekt:innen, wie Margarete Schütte-Lihotzky im Mittelpunkt. Sie entwarf die Frankfurter Küche, die als Urtyp der modernen Einbauküche gilt. Nach über zwei Stunden ging eine spannende Veranstaltung zu Ende, bei der unsere Mitglieder zahlreiche spannende Details in Bornheim entdeckt haben.
Am 14. August ging es für die Adler Classics zum gemeinsamen Drachenbootfahren auf das kühle Nass des Mains. Die 40 Teilnehmenden wurden in zwei gleich große Gruppen aufgeteilt und bestiegen noch etwas wackelig ihre Boote. Dann hieß es erst einmal den richtigen Rhythmus finden, damit das Drachenboot auch vorwärts kommt. Mit ein wenig Übung und der tollen Unterstützung der Steuermänner vom Frankfurter Kanu-Verein bewegten sich die beiden Boote sicher über den Fluss. Zum Schluss traten die beiden Boote in einem kleinen Rennen gegeneinander an. Alle Teilnehmenden hatten viel Freude, sich auf diese außergewöhnliche Weise auf dem Wasser zu bewegen, sodass die Veranstaltung allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Eigentlich stammen Alpakas aus den südamerikanischen Anden. In Neuhof bei Fulda hatten die Adler Classics am 18. August die Möglichkeit, diese exotischen Tiere bei einer Alpakawanderung aus nächster Nähe zu erleben. Nach einer kurzen Einweisung und einem Kennenlernen der Tiere ging es auf eine gemütliche Runde über die Felder der Umgebung. Auf einer kleinen Freifläche am Rande eines Ackers gab es dann die Möglichkeit für eine kurze Pause, in der sich über die Tiere, aber natürlich auch über die kommende Saison der Eintracht unterhalten wurde. Nach der Wanderung konnten die Teilnehmenden den Tieren noch ein wenig Futter aus der Hand anreichen. Die Veranstaltung war für alle Beteiligten eine entschleunigende und sehr positive Erfahrung.
Seit über 50 Jahren kann das Freilichtmuseum Hessenpark in Neu-Anspach besichtigt werden. Am 19. August waren nun die Adler Classics vor Ort, um sich bei einer Führung einen Teil des Parks anzuschauen. Alle Gebäude des Museums standen zuvor in verschiedenen Regionen des Bundeslandes und sollten abgerissen werden. Die Häuser wurden dann jedoch abgebaut und im Freilichtmuseum wieder aufgestellt. So entstand ein typisches hessisches Dorf aus Fachwerkhäusern, in denen das Leben der vergangenen Jahrhunderte nachgestellt wurde. Die Adler Classics erhielten so spannende Einblicke in längst vergangene Zeiten. Durch die anschaulichen Nachbauten wurde den Teilnehmenden eindrücklich der Fortschritt der Menschheit bis zu den heutigen Lebensverhältnissen bewusst.
Unter der Leitung von Björn Wissenbach ging es am Dienstag, 25. August, auf Entdeckungstour durch das Frankfurter Nordend. Vom Eschersheimer Tor und dem mittelalterlichen Eschenheimer Turm führte der Weg zum Philipp-Reis-Denkmal, das an den Erfinder des Telefons erinnert. Vorbei am Bürgergarten, durch den Oeder Weg und zum historischen Logenhaus ging es weiter in den Holzhausenpark. Dort gab es das Holzhäusenschlösschen zu bestaunen. Über die Glauburgstraße erreichte die Gruppe schließlich die Stalburg – einem über 600 Jahre alten Gebäude und heute traditionsreichen Frankfurter Apfelweinlokal. Dort fand die abwechslungsreiche Tour ihren gemütlichen Abschluss. Ein kurzweiliger Spaziergang durch Geschichte, Architektur und die versteckten Ecken des Nordends.
Der Campus der Goethe-Universität Frankfurt soll einer der schönsten in ganz Europa sein. Die Adler Classics hatten am 26. August die Möglichkeit, den Campus etwas genauer kennenzulernen. Die Führung startete im IG-Farbengebäude, wo über die geschichtlichen Ereignisse im Gebäude berichtet wurde. Anschließend wurde den Adler Classics gezeigt, wo die ehemalige Frankfurter Irrenanstalt stand. In dieser Klinik wurde unter anderem die erste Alzheimerpatientin behandelt. Nach dem geschichtlichen Exkurs ging es auf den Campus, wo diverse Hörsäle, Bibliotheken und einige Kunstwerke besichtigt werden konnten. Während der Führung konnten die Adler Classics viele neue Dinge lernen, die die meisten vorher nicht wussten und sich ein umfassendes Bild des Studierendenlebens auf dem Campus machen.
Am 27. August waren die Adler Classics in der Alten Fasanerie in Hanau zu Gast. Die Wolfsführung begann mit einem ausführlichen Rundgang durch den Wildpark. Dabei ging es an den Wiesenten, den Waschbären, den Rehen und Elchen vorbei. Viele Tiere konnten von den Teilnehmenden sogar gefüttert und gestreichelt werden. Nach etwas mehr als zwei Stunden kamen die Adler Classics endlich am Gehege der Europäischen Grauwölfe an. Dort gab es allerlei Spannendes über die Tiere, ihren Lebensraum und ihr Verhalten zu lernen. Somit ging eine ausgiebige und informative Führung bei Sonnenschein zu Ende.




































