28.09.2021
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Ganz schön schmuck

Mit Waffeln, Fritten und Bier lockt Antwerpen Touristen aus aller Welt an. Doch die belgische Hafenstadt hat weit mehr zu bieten.

Mit warmen Temperaturen kann die Stadt an der Schelde zwar selten punkten. Dafür aber mit allerlei Kultur und Kulinarik. Von Frankfurt aus sind es rund 400 Kilometer mit dem Auto und auch mit der Bahn ist Antwerpen über die 40 Kilometer entfernte Hauptstadt Brüssel gut zu erreichen. Ein erster Punkt auf der Liste der Sehenswürdigkeiten wäre damit auch schon abgehandelt. Denn der Antwerpener Bahnhof dient nicht allein als Verkehrsknotenpunkt. Die über 115 Jahre alte und pompöse Eingangshalle kann sich definitiv sehen lassen. So verwundert es kaum, dass die Belgier sie liebevoll Eisenbahnkathedrale nennen.

Die Klassiker

Eine weitere Attraktion der Stadt ist das Diamantenviertel. Während New York als Finanzmetropole gilt, lässt sich Antwerpen mit Fug und Recht als das Epizentrum des globalen Diamantenhandels bezeichnen. So sitzen etwa 1500 Diamantenhersteller in der Stadt, die in ihren Geschäften auch so manches Schnäppchen bereithalten.

Die Liebfrauenkathedrale in Antwerpen.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Grote Markt als Zentrum der historischen Altstadt, der Antwerpener Zoo und die Liebfrauenkathedrale, deren Turm die UNESCO 1999 zum Weltkulturerbe erklärt hat. Allesamt Beispiele für die kulturelle und historische Bedeutung der Stadt aus der Region Flandern, die im 15. und 16. Jahrhundert als eine der bedeutendsten Handelspunkte Europas galt.

Flanieren und Schlemmen

Insgesamt lässt sich die Stadt, die knapp 530.000 Einwohner beheimatet, leicht zu Fuß erkunden. Beim entspannten Flanieren kommen Gäste an einer Vielzahl Antwerpen-typischer Leckerbissen wie Waffeln, Fritten und Bier nicht vorbei.

Die Heimspielstätte des Royal Antwerp FC, das Bosuil, liegt wiederum ein wenig außerhalb im Stadtteil Deurne. Für alle Gästefans wird aber einen verpflichtenden Buskonvoi zum Stadion geben. Eine eigene Anreise zum Stadion kann nicht erfolgen.

Eine frische Brise

Wer genug von den altehrwürdigen Attraktionen bestaunt hat, der ist im Museum aan de Stroom im Hafenviertel gut aufgehoben. Das imposante Speicherhaus mit zehn Etagen bietet nicht nur Platz für mehr als 470.000 Objekte, sondern auch ein Panoramadach, von welchem sich Besuchern ein atemberaubendes Rundumpanorama mit Blick über den riesigen Hafen bietet. Trotz einer Entfernung von 80 Kilometern zur Nordsee ist er der zweitgrößte Hafen Europas und beherbergt mit der Kieldrechtschleuse die größte Dockschleuse der Welt. Eine Hafenrundfahrt lohnt sich also allemal.

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